Mensch

Menschen

Geschichte:

Die Menschen kamen auf die Welt im Zeitalter der Triebe und Unwissenheit, als das Konzept der Emotionen von den Göttern in die Welt gebracht wurde. Sie vermehrten sich schneller als die anderen Rassen und lebten Schnell und Wild. Sie nahmen mehr und mehr Platz ein und die Unbekümmertheit bezüglich ihrer festgelegten, aber ihnen selbst unbekannten Schicksale machte sie gegenüber den anderen Namensgebern (und den Wünschen der Götter) rücksichtslos.

Die sich gegen sie erhebenenden anderen Namensgeber waren sie durch ihre Fruchtbarkeit im Vorteil und konnten sich viel schneller ausbreiteten, und ihre Verluste in den Kriegen ausgleichen. Großartige Stätten und Städe früherer Zeitalter wurden in den Kriegen zerstört und die anderen Namensgeber empfindlich dezimiert, während die Zwerge die Oberfläche aufgaben und sich in ihre Befestigungen unter den Bergen zurückzogen. Die Allianz der anderen Namensgebenden Rassen zerbrach unter ihren Verlusten und den, auch für sie neuen, Trieben, Gelüsten und Emotionen.

Später brachte Tarash den Namensgebern den Adel, die Hierarchie, die ersten Gesetze und das Werkzeug der Gesetzgebung. Er erhob den mitfühlendsten, ehrenvollsten und stärksten Krieger der Menschen zum Gott und beauftragte ihn über die Welt, die Gesetze und alle Wesen zu wachen und selbige vor Entgleisungen aller Art zu schützen.
Die Menschen versprachen in ihrer Dankbarkeit im Gegenzug den Göttern immerdar zu huldigen und es bildete sich das Priestertum mit den Priestern als erste Diener und Sprachrohre der Götter.

Im Nachfolgenden Zeitalter der Rebellion und Magie kamen die Elfen und der Stern der Menschen sang und die Elfen eroberten mit ihrer Magie die Welt. Die Menschen hatten bis dahin als jüngste namensgebende Rasse abseits der Elfen noch am ehesten eine nennenswerte Anzahl Magier hervorgebracht. Doch gegen die Elfen, die allesamt Magier waren, reichte dies nicht, bis die Elfen über ihre eigene Selbstherrlichkeit und Dekadenz stürzten und die Menschen mit der Hilfe ihres Adels und der durch die Priester gewirkten göttlichen Wunder schließlich die Elfen bezwangen. Damit beendeten sie das Zeitalter der Magie (und der Elfen). Gegen Ende des Krieges waren schon viele Elfen als Leibeigene und Sklaven in die Dienste wohlhabender Menschen gelangt und es gab sogar Gerüchte über die ersten Mischlinge zwischen den Rassen, was es in den Jahrhunderten zuvor noch nie gegeben hatte.

Doch den Menschenreichen war kein sauberer, endgültiger Sieg vergönnt: Im Schatten des Krieges waren die Goblinoiden in die Welt gekommen und hatten eine ob ihrer extremen Geburtenrate enorm an Zahl gewonnen. Auch kündete eine Prophezeihung des damals menschlichen Orakels erstmals von einer Dämonischen Bedrohung, welche den Plan der Götter gefährden würde. Zeitgleich fielen die Magier der Namensgeber in Scharen den Verlockungen größerer Macht durch die Dämonen zum Opfer und wurden damit zu Feinden des Göttlichen Plans und der Göttlichen Ordnung. Das Orakel hatte eine Gruppe von Helden mehrerer Namengebender Rassen vorhergesagt, welche diese Bedrohung aufhalten würden, doch die Prophezeihung scheiterte: Der Menschenkrieger und Baronssohn Darian von Viereichen, welcher gemäß der Prophezeihung den tötlichen Streich gegen den Erzdämonen führen sollte fiel schon bevor sie den Palast erreicht hatten. Der elfische Magier der Heldengruppe verriet im Angesicht des Feindes dann die Sache, die Prophezeihung und die Götter und so ist das Übel noch immer in der Welt – Auch wenn die Armee der Menschen zusammen mit denen der anderen Namensgeber die Armee der Goblinoiden vernichtend schlug, war sie nach dieser Schlacht zu schwach, um den Feind in seinem Territorium zu schlagen und die große Mauer und die Türme wurden im großen Pass zwischen den Gebirgen des Zwergenreichs errichtet.

Aktuelle Situation & Kultur:

Die Menschen wandten sich an dem darauffolgenden Choas an die Kirche, welche aber das Orakel und viele unschuldige Magier nicht mehr retten konnte. Die Namensgeber misstrauten (und hassten) allen Magiebegabten und die Kirche, welche wusste, dass die Magier eine wichtige Ressource gegen die Dämonen waren und noch viel Gutes tun konnten, gründeten die Magie-Zirkel und den Orden der Hexenjäger welche über die in den Zirkeln lebenden und arbeitenden Magiern wachen und abtrünnige Magier jagen und einfangen oder töten sollten. Doch auch der Adel sicherte sich seine “Ausnahmeregelungen” für Elfendiener und Hofmagier, was unweigerlich zu gewissen Spannungen zwischen Kirche und Adel führte.

Das Menschenreich ist mittlerweile (60 Jahre nach dem Krieg gegen die Elfen und 35 Jahre nach dem Fehlschlag der Prophezeihung) in viele kleinere Königreiche zerfallen, der Kaiser ist nunmehr nur noch ein König, welcher von der Kirche als Anführer gegen die Dämonen und Bedrohungen der Menschheit durch andere Namensgeber das Recht hat die anderen Könige anzurufen und unter seiner Flagge zu einem Heer zu vereinen.

Die Menschliche Kultur kennt die Mittelreicher, welche die meisten und wohlhabensten Menschenreiche umfassen und damit quasi den Archetypus des Menschen definiert. Die Grenzländer wohnen in dem Gebiet des Passes und der großen Mauer. in dieser Unwirtlichen Region sind die Siedlungen kleiner, aber wehrhafter – zudem pflegen sie noch am ehesten den Umgang mit den Zwergen, welche sie nur noch selten in die Menschenreiche verirren.
Die Südmänner oder Südländer stammen aus den Heißen und Unwirtlichsten Regionen – daher wohin sie sich im vorherigen Zeitalter vor den Elfen zurückgezogen haben. Desshalb sind die wenigen südländischen Festungen und Städte auch durchaus noch die Ältesten aller Menschenreiche, was sie nicht müde werden zu betonen. Aber Gelehrte weisen darauf hin, dass es eher die Unwirtliche Heimt und Ihre nomadische Natur, war, die verhindert hat, dass die Elfen damals ein gesteigertes Interesse an ihrer völligen Unterwerfung gehabt hätten.
Ähnliches gilt für die Nordmannen, welche als einziges Volk verrückt genug sind die Küstengewässer zu verlassen und sich mit den Chimären der Tiefsee anzulegen.

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