Finanzsystem

Gesellschaft, Geldsystem & Lebensstile:

Lohntabelle
Lebenstile

Allgemeines zur Ausbildung (Einkommen):
  • Lehrlinge und Gesellen leben i.d.R. beim “Profi/ Meister” und haben Kost & Logis frei -daher sind sie auch nur auf ihr “Handgeld” Steuerpflichtig. Lehrlinge beginnen i.d.R. mit 12 Jahren. Eine Ausbildung dauert so lange wie sie eben dauert, aber i.d.R. mindestens bis zur “Mündigkeit” mit 16 Jahren.
  • Profis haben selten mehr als 1 (inoffiziellen Lehrling oder Gehilfen) sie sind Selbstständige, aber meist noch nicht so gut, dass sie gefragte Lehrmeister sind oder als Meister gelten! Sie müssen von ihrem Verdienst auch das Werkzeug und Werkstatt bezahlen können. Gesellen die sich Selbstständig machen wollen, also “Profis” werden wollen müssen mindestens 2 i.d.R. aber eher 5 Jahre als Gesellen bei einem Meister als Gesellen gearbeitet haben.
  • Meister bezahlen i.d.R. nicht nur ihren Lebensstil, sondern bestreiten mit ihrem Lohn auch die Versorgung von 1-2 Gesellen, plus ggfs. 1-2 Lehrlingen (welche bei ihnen oder aber in der Werkstatt leben), sowie ggfs. die Miete seiner Geschäftsräume. -Trotzdem bleibt ihm damit in etwa das Doppelte eines Gesellen über!
  • Großmeister sind oft weit über den Ort hinaus bekannte Meister, die unter allen Meistern ihres Handwerks die höchste Anerkennung genießen.
  • Studenten einer Akademie werden oft wie verwöhnte Lehrlinge behandelt/ angesehen -Nur, dass sie i.d.R. aus wohlhabenden Familien stammen. Auch wenn es dafür ausnahmen in Form von Stipendien gibt -die werden i.d.R. von externen Gönnern/ Finanziers für Talente geben gegen einen späteren Arbeitsvertrag oder Anteile (Auch die Akademie selbst vergibt solche Stipendien). Jeder Professor hat zudem auch dieMöglichkeit für einen i.d.R. vergünstigten Satz selbst einem vielversprechenden Studenten ein Stipendium zu finanzieren, doch er darf für diese(n) Studenten keine Prüfung abnehmen.
  • Examinierte/ (erfolgreiche) Abgänger einer Akademie sind oft in Verwaltung und Handel tätig und wertvolle (einzelne) Mitglieder der Gesellschaft und bleiben oft ihren Finanziers und der Akademie treu verbunden.
  • Professor an einer Akademie ist ein Meister seines Fachs und mit Arbeit, Politik und Ausbildung von und für die Akademie beschäftigt. Oft haben sie einzelne Gehilfen unter den vielversprechenden, weiter fortgeschrittenen Studenten (oft Stipendiaten), welche sie bei ihrer Arbeit unterstützen und dafür Handgeld oder mit der Gelegenheit auf tiefere Erkenntnisse/ Einblicke entlohnt werden. Wer einen Professor beauftragt, muss dies meist über die Akademie tun. So gesehen sind die Preise oft deutlich höher/ bzw. etliche Professoren delegieren solche Aufgaben i.d.R. an ihre Gehilfen.
  • In einer Gilde werden für die Übergänge der Ränge (Lehrling, Geselle, Profi, Meister) jeweils Prüfungen vor Meistern der Gilde und Prüfungsgebühren fällig!
Allgemeines zur Ausbildung (Talente):
  • Generell haben Gesellen min 1 Talent, das Blaue Würfel gibt oder schwarze reduziert.
  • Generell haben Profis i.d.R. 2+ Talente mit mind. 2 Rängen, die Schwierigkeiten positiv beeinflussen (Blaue geben, Schwarzeignorieren, ggfs. Schwierigkeit senken)
  • Generell dürfen “Meister” 1x/ Session auch einen Wurf wiederholen
Allgemeines den Berufen:
  • Lehrberufe sind alle Berufe mit einer Ausbildung, aber ohne die Regeln, Prüfungen und (Qualität-) Standards einer Gilde (Können auch Gildenberufe sein mit Ausbildung von einem “Meister” ohne Gildenmitgliedschaft).
  • Gildenberufe sind alle Berufe, die von einer Gilde reglementiert werden und deren Leistungen und Qualität von der Gilde überwacht wird. I.d.R. wird dafür eine Gildenabgabe fällig, welche von Stadt zu Stadt und Gilde zu Gilde variieren kann.
  • Akademische Berufe werden i.d.R. durch organisiertes Studium erlernt, wofür der Studierende monatlich Studiengebühren bezahlt und dafür in der Akademie Kost & Logis erhält.
Allgemeines den Arbeitszeiten:

Nach Kirchlichen Vorgaben sollte ein normaler Arbeitstag 10h haben, um noch Zeit für die Huldigung der Götter zuhaben. Aber gerade Ärmere arbeiten oft deutlich länger (und auch oft auch 7 Tage die Woche). Aus den selben Grund sollte nach 6 Tagen, der 7. Tag einer Woche der Familie und der Besinnung gehören. Dafür ist aber kein fester Tag vorgeschrieben. Jede Gilde/ Handwerk hat dafür aber seine eigenen, meist im Ort wohl bekannten Regelungen. Als voll erwerbstätig gilt jemand der 6 Arbeitstage/ Woche bzw. 25 Arbeitstage/ Monat arbeitet. Diese Werte werden als Besteuerungsgrundlage angenommen, wenn der Bürger nicht das Gegenteil beweisen kann.

Steuersatz und Verteilung:
  • Im Reich gilt ein Steuersatz von 20% auf das Einkommen. Die Steuereinkommen werden wie folgt verteilt:
    • 25% gehen an die Steuereintreibende Finanz-Behörde/ Verwaltung (Stadt/ Reich) zur Finanzierung der Instandhaltungs-, Personal- und Entwicklungs-Kosten
    • 10% gehen an den direkten Lehnsbesitzer (Ritter oder Baron) zur freien Verwendung
    • 10% (oder 20% falls direkt) gehen an den Lehnsbesitzer 2. Ebene (Baron oder Graf) zur freien Verwendung
    • 15% (oder 25% bzw. 35% falls direkt) gehen an den Lehnsbesitzer 3. Ebene (Graf oder Herzog) zur freien Verwendung
    • 20% gehen an die Kirche
    • 25% (oder 60% falls direkt) gehen an das Reich (Lehnsgeber)
Allgemeines zu Beamtentum und Verwaltung:
  • Verwalter/ Beamte auf Städtischer Ebene (Siehe Stadt)
    • niedere, gehobene, leitende Beamte haben neben ihrem Lohn i.d.R. zwar Steuern zu bezahlen, aber sind von den städtischen Abgaben befreit
  • Verwalter/ Beamte auf Reichs Ebene
    • niedere, gehobene, leitende Beamte und Verwalter sind i.d.R. von Steuern und Abgaben befreit
  • Feudale Beamte/ Adelige
    • sind defakto: Ritter, Baron, Graf und Herzog. Sie erhalten neben ihrem Lehen mit Steuereinnahmenanteil, einen Anteil von mind. 20% der erhobenen Bußgelder & Abgaben auf ihrem Gebiet, entsprechend mehr wenn weniger Lehns-Ebenen exitieren. Darüber hinaus ist es üblich ihnen ein Landgut o.ä. zum Lehen zu geben mit deren Bewirtschaftung sie sich und ihren Hof finanzieren können und auf dem sie dann kostenfrei Leben/ wohnen.
Allgemeines zu Städten:
  • Wegen der Miete sind in der Stadt mehr Kinder Heimatlos/ Familien Kleiner!
  • Es besteht eine generelle Löschpflicht für jeden Bürger einer Stadt!
  • Städte haben neben ihren städtischen Beamten (und/ oder ggfs. feudalen Beamten) in der Regel einen Stadtrat, welcher sich aus (intern) gewählten und bestimmten Vertretern aus i.d.R Oberschicht zusammensetzt und der die Beamte in ihren Entscheidungen berät. Sie erhalten dafür keine Entlohnung, doch der damit verbundene Einfluss in die lokale Politik macht diese Posten sehr, sehr begehrt.
  • Städtische Ressorts:
  • 1 Leitender Beamter (Bürgermeister)
    • 1 Höherer Beamter für Ober-Ressort: Finanzen/ Wirtschaft
      • 1 Niederer Beamter für Handel (Kredite, Steuern, Buchhaltung, Zoll)
      • 1 Niederer Beamter für Bürger/ Justiz (Bürgeranliegen, Bußgelder, Rechtsprechung)
    • 1 Höherer Beamter für Ober-Ressort: Inneres
      • 1 Niederer Beamter für Bau- und Städteplanung (Bauvorschriften, Straßen, Städtische Infrastruktur)
      • 1 Niederer Beamter für Sicherheit (Stadtgarde, Feuerwehr, Versorgung)
  • Einkünfte einer Stadt (Minimum):
    • bei 1.000 Einwohnern: 60% x25 SS + 25% x90 SS + 5% x 300 SS = 32.250 SS/ Monat an Steuereinnahmen.
      • NUR 25% davon darf die Stadt selbst behalten = ca. 8.062,5 SS/ Monat zur Verwendung der Stadtfinanzen!
      • Dazu kommen noch:
        • + Zölle (auf Handelsstraßen/ Brücken/ Grenzen)
        • + Abgaben (Gerichtskosten, Papiere etc)
        • + Bußgelder (Strafen)
  • Kostenstruktur einer Stadt:
    • max. 7 Beamte (4 Niedere, 2 Höhere, 1 Leitender) Kosten = 2.750 SS/ Monat
    • ca. 16 Büttel (12 Mannschaft & 4 Unteroffiziere) Kosten = ~ 1.920 SS/ Monat
    • 2 Offizier-Kosten = ~ 600 SS/ Monat
    • ~2 Schreiber (Gilden-Gesellen): je 10 SS/Tag – Kosten = 500 SS/Monat
    • Feuerwehr (1 Brandmeister mit 2 Gesellen)
      • (~ 1.000 SS/ Monat an Meister, der 2 Gesellen und mind. 1 Löschwagen am Start haben muss): Privatisierte Aufträge/ Ausschreibung: Kosten = ~ 1.000 SS/ Monat
    • Henker (Bezahlung je Auftrag)
    • Infrastruktur/ Instandhaltung ca. 20% = ~ 1.600 SS/ Monat
    • 1 Herold/ Boten/ Ausrufer = 10 SS/ Tag = 250 SS/ Monat
  • Summe Kosten = ~ 8.600 SS / Monat für 1000 Einwohner!
  • Finanzierungslücke von ~ 600SS / Monat gegenüber Steuereinnahmen, welche durch Zölle, Abgaben, Spenden, Bußgelder etc gedeckt werden muss!
Allgemeines zu Gilden:
  • Finanzieren sich durch: Gildenbeiträge – Gildenbeitrag als Richtwert liegt bei 10% pro Monat – wobei das von Gilde zu Gilde und Stadt zu Stadt variiert.
  • Gildenmitglieder haben bestimmte Verpflichtungen denen sie Nachkommen müssen, um das Gildenwappen führen zu dürfen.
  • dazu gehören neben Rahmenverträgen mit Städten, Reich, Adel, anderen Gilden, auch quasi Tariflöhne für ihre Angestellten und das Ablegen und Abnehmen von Prüfungen.
  • In einer Gilde werden für die Übergänge der Ränge (Lehrling, Geselle, Profi, Meister) jeweils Prüfungen vor Meistern der Gilde und damit verbunden: Prüfungsgebühren fällig!
  • Sie erhalten i.d.R. Leistungen von der Gilde wie: Anwälte, Austauschprogramme, Schulungen/ Weiterbildungen, Tagungen, günstige Kredite & Talent Förderung, sowie Subventionen/ Unterstützungen, wenn notwendig (“Solziales” Netz)
Umrechnungen:
  • Umrechnung – Kaufkraft: 1000 KS = 100 SS = 1 GS
  • Umrechnung – Sperrigkeit: Sperrigkeit 1 = 50 KS = 10 SS = 5 GS
    • Münzengröße 1 Kupfer: Dünn&Klein (2mm x Ø10mm)
    • Münzengröße 1 Silber: Normal (4mm x Ø25mm)
    • Münzengröße 1 Gold: Groß: (5mm x Ø40mm)

Finanzsystem

Zeitenwende dennisreinke dennisreinke