Elf

Elfen

Geschichte:

Die Elfen kamen erst im jüngsten Zeitalter auf die Welt und sie prägten dieses Zeitalter der Rebellion und Magie, wie kaum eine andere Namensgebende Rasse zuvor. Nachdem in den vorhergegangenen Zeitaltern die ersten, unvollkommenen Rassen erschaffen worden waren, sollten die Elfen die Perfektion und Gottähnlichsten unter den sterblichen Lebewesen verkörpern. Die Magie, die Essenz der göttlichen Kräfte, ist ganz und gar Teil ihrer Natur und ihres Selbstverständnisses. Sich ihrer erhabenen Rolle bewusst, machten sie sich auf diejenigen unter den anderen Namensgebern, die nicht völlig Blind für die Magie waren, zu suchen und in ihrem Umgang zu lehren und anzuleiten.

Besonders unter den vielseitigen, chaotischen Menschen waren recht viele, die sich darin versuchten und damit eine Gefahr für sich und Andere darstellten und die Macht gern für eigennützige Zwecke verwendeten aber die damit einhergehende Verantwortung scheuten. Behutsam und Geduldig arbeiteten die Elfenmeister daran diese kurzlebige, egomanische und chaotische Rasse in und durch das neue Zeitalter zu führen. Doch sie unterschätzten den unbändigen, territorialen Trieb der Menschen und ihre ungezügelte Vermehrung und so kamen bald Kriege zwischen ihnen auf und die Elfen wurden durch ihre Beraterrollen und Macht in diese gegen ihren Willen hineingezogen, obwohl sie versuchten sich aus den Konflikten herauszuziehen und herauszuhalten. Das Feuer der Kriege löschte jede zuvor so mühsam aufgebaute Vernunft auf Seiten der Menschen und vor allem Menschenmagier aus und so verheerten sie das Land und die Namensgeber in einem noch stärkeren Maße als im Zeitalter der Triebe und der Epoche der Kriege, denn sie geboten nun über die verherrenden Mittel und Wege der Magie. Die Elfenmeister versuchten die Magier zur Vernunft zu bringen, doch vergebenes und so zogen sich die Lehrer zurück und hofften, dass mit jedem gefallenen Magier das Problem kleiner werden würde, wenn wenigstens nicht noch immer wieder neue Magier ausgebildet werden würden. Doch die Menschen organisierten ihre eigene Krude Form der Ausbildung, welche aber den Nachschub dieser mächtigen Ressource sicherstellte und so mussten das Elfenvolk aus seiner Verantwortung und auch aus dem Selbstschutz heraus selber in den Krieg ziehen, um als mächtigste Rasse der Welt einen dauerhaften Frieden zu diktieren. Menschenreich um Menschenreich viel vor ihrer überlegenen Magie und eine Epoche des Wohlstands und der Ordnung folgte in der die Menschen ihre Rolle und Beitrag in der Ordnung der Dinge und Gesellschaft brachten und Seite an Seite mit den wenigen Elfenkriegern dem Chaos trotzten.
Es dauerte nicht lange bis sich herausstellte, dass die Zwerge mit ihren wenigen Magiern in Bereiche und Ebenen hinabgestoßen waren, die die Ordnung gefährdete und trotz eindringlichster Bitten und allen diplomatischen Bemühungen wollten sie nicht davon ablassen Tore in die Ebene der Elemente zu erschaffen und zu öffnen. Bei der darauffolgenden Katastrophe, die die Säulen der Welt einzureissen drohten, eilte ein bereitstehendes Heer von Menschen und Elfenmagiern zu den Zwergen und verschlossen unter großen Anstrengungen und Verlusten die Elementar-Tore wieder und die wenigen zu Tode verängstigten, überlebenden Zwergen-Magier leisteten einen heiligen Eid vor den Göttern von ihrem Streben nach reinen Elementen und der Meisterschaft der Magie im Allgemeinen abzulassen und diese nicht weiter zu Erforschen. Doch auch die langlebigen und vor allem stolzen Zwerge ertragen diese Schmach kaum durch eigenes Verschulden fast ausgelöscht und dann auch noch von den Elfen und ihren Truppen vor der sicheren Vernichtung gerettet worden zu sein und geben lieber den Elfen, die ihnen aus ihrer Sicht vorher schon hätten Helfen müssen es Richtig zu machen, die Schuld an dieser Tragödie, den Verlust ihrer Magierlinien und den Auswirkungen des heiligen Eides, der es ihnen bis heute schwer macht die Magie als Werkzeug zu benutzen.

Der im letzen Zeitalter zum Gott aufgestiegene Mensch Heron hintertrieb mit Azroth aus Neid die neue Ordnung bei den anderen Göttern und der ewige Frieden und die neue, kulturelle Blütezeit der Namensgeber unter der gütigen Führung des Elfenvolkes zerbrach als sich einige der Götter den Menschen zuwendeten, ihre chaotische, zerstörerische Natur ansprachen und damit ihre jüngsten Geschöpfe, die Elfen, verrieten. Die Menschliche Priester-Kaste erhielt nahezu unerschöpfliche, göttliche Macht direkt von den Göttern wann immer sie darum baten und die Menschen verließen mal wieder den Pfad des Friedens, der Ordnung und der Stabilität, um Chaos zu sähen und rebellische und zugleich egoistische Pläne zu verfolgen. Zuerst war es nur eine kleine Handvoll an Renegaten und Rebellen und der Elfenrat sicherte ihnen viele Zugeständnisse zu die immer nur solange hielten bis sie neue verlangten. Die Elfen lernten in dieser Zeit auf die ganz harte Art und Weise, dass die Menschen keinen Vertrag über einige wenige Jahre hinaus halten oder akzeptieren können da bereits diese selbst für sie kurzen Zeiträume ihren Horizont weit überschritten. Und so brach trotz alle Bemühungen von Seiten der Elfen ein hoffnungsloser Krieg aus, der trotz der direkten Unterstützung einiger Götter durch ihre Priester und der zahlenmäßigen Überlegenheit der Menschen sehr lange dauerte.
Die Menschen erlernten dabei auch noch eine völlig neue Form der Magie, welche die Lebenskraft in Magische Energien umwandelte. Graue und Schwarze Magie ist eine Geissel, die die Menschen auf die Welt losgelassen haben und deren Verlockungen auch etliche Elfen zum Opfer fielen.

Vor der letzten Schlacht wollten die Elfen die Menschen noch vor einer Störung im magischen Geflecht warnen. Die Elfengroßmeister hatten die bis dahin noch vorsichtig agierenden Dämonen gemerkt und waren dabei nicht nur auf die Golinoiden, sondern auch auf ihre Pakte mit Geistern und Dämonen gestoßen. Doch die Menschen hielten es für eine List eines verzweifelten Feindes. Erst nach der Niederlage des Elfenheeres wurde die Prophezeihung des Orakels gehört und die Menschen ließen von den versprengten und gebrochenen Resten des Elfenvolkes ab. Es wird ein Jahrtausend vergehen müssen bis die Verluste auch Zahlenmäßig ausgeglichen worden sind. Der Verlust an Wissen, Erfahrung und Kultur ist vermutlich unwiderbringlich verloren, doch es gibt einige die Versuchen zu Retten was noch zu Retten ist. Nicht wenige Elfen betrachten das Fehlgeschlagen der Prophezeihung als gerechten Lohn für Menschen und Götter für den Verrat an ihrem Volk.

Doch die Menschen sahen sich einem unerbitterlichen Feind gegenüber. Einem Feind der die Götter selbst herausfordern konnte. Die geschlagenen und verratenen Elfen eilten ihren eigenen Stolz ignorierend und der Prophezeihung des Orakel folgend an die Seite des verbliebenden Menschenheeres zusammen mit etlichen anderen Namensgebern und sogar Chimären – Doch die Menschen und Zwerge beanspruchen bis heute jeder für sich die Hauptlast getragen zu haben und für den letztlichen, knappen Sieg alleine ausschlaggebend gewesen zu sein.

Aktuelle Situation & Kultur:

Nach der Schlacht vor 60 Jahren weist die Elfenkultur verschiedene Strömungen auf:

Die Hochelfen sind die wahren Erben des alten, Weltumspannenden Elfenreichs und versuchen die alte Elfen-Kultur und ihre Städte nach dem altem Vorbild zu errichten. Sie untersuchen die alten und neuen Pfade der Magie und die geschlagenen, aber nicht endgültig besiegten dämonischen Feinde. Sie haben Adel, Magierakademien, die hohe Schmiedekunst und in allem wohnt die Elganz aus der Epoche der Dekadenz inne. Sie handeln zielstrebig aber sorgsam überlegt und mit Bedacht. Sie haben sogar ein kleines Reich errichtet und haben sich vom Rest der Welt isoliert, bis unweigerlich entweder die Menschen und oder die Goblinoiden als Dämonensklaven als Eroberer oder Hilfesuchend an ihrer Grenze auftauchen werden.
Die Waldelfen haben sich in den Wäldern um die Hochelfenstädte niedergelassen und führen ein eher Nomadisches Leben mit ihren Hallas. Sie glauben nicht an eine Zukunft durch die Vergangenheit und auch nicht an eine Verantwortung als magische, überlegene Rasse. Sie wollen jeden Konflikt mit den Karnickeln (wie sie Menschen und Orks gleichermaßen ob ihrer Vermehrung abfällig betiteln) vermeiden und aus dem Weg gehen. Die Verluste an Elfenleben haben sie schockiert und sie wiegen jedes tausendfach gegenüber denen der anderen Namensgeber auf. Sie wollen den aufkommenden Konflikt aussitzen und den Göttern und den Menschen überlassen.
Einige Elfen haben sich in die unwirtlichen Gebiete der Welt zurückgezogen so wie einige Menschen im Zeitalter zuvor und die Chimären. So streiten die
Wüstenelfen mit den Chimären und den menschlichen Südländern in den heißesten Regionen unbeachtet vom Rest der Welt um Wasser und Einfluss in ihren Gebieten. Sie leben in Clans und Sippen um einige wenige Oasen herum, welche sie mit ihrer Magie erschaffen haben (oder erhalten) in Wüsten, die sie mit Ihrer Magie zum Schutz noch unwirtlicher und tötlicher machen. Die Eiselfen hingegen leben von ewigen Eis umgeben im höchsten Norden in einer magischen Stadt aus Eis und Schnee – doch die Strategie und die Probleme sind die Gleichen wie bei den Wüstenelfen.
Einzig die Auelfen leben unter Menschen und meist als Diener, Sklaven, Prostituierte und einige wenige haben die Freiheit erhalten und leben als Handwerker oder Bauer wie Menschen. Meist ist ihr Leben von Armut und den Auswirkungen von Rassenhassern und Vorurteilen gekennzeichnet.
Schließlich gibt es noch die Dunkelelfen. Sie sind allesamt Blutmagier und damit ist jeder Elfen der sich der Schwarzen Magie verschrieben hat ein Dunkelelf. Tatsächlich verändert es Elfen, wenn sie Schwarze Magie wirken – so sehr, dass der Elfenrat noch während des Krieges einen BANN auf die Schwarze Magie ausgesprochen hat, der es Elfen untersagt diesen Pfad zu beschreiten – Trotzdem fallen immer mal wieder Elfen der Versuchung zum Opfer und ihre Praktiken verändern sie im Laufe der Jahre unwiederbringlich zu einem Dunkelelfen. Bei einigen äussert es sich durch Elfen untypische Haarfarben (Schwarz, Grau, Weiß), Hautveränderungen (Sehr blass, ungesund, ädrig) oder Augenfarbe (Albinorot, Violett). Viele Dunkelelfen sind sich sicher, dass die Götter auch einen Elfen zu einem Gott erheben wollten und versuchen nun auf magischen Weg den Aufstieg quasi zu erzwingen, während die Götter andere Probleme haben.

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